Ahrntal
Das Ahrntal ist das nördlichste Tal Italiens und ist das letzte Tal Südtirols das vom Tourismus entdeckt wurde. Dazu ist es das kälteste und steilste Tal, die Höfe sind nämlich die steilsten von ganz Südtirol. Die Einwohner des Ahrntals waren für lange Zeit isoliert und daher sprechen sie heute noch einen eigenartigen Dialekt und haben auch eigene Bräuche und Traditionen, sie werden „Tölderer“ genannt. Das Ahrental ist von 14 Gipfeln die über 3000 m hoch sind umgeben. Diese Berge sind von den Bergsteigern und Wanderern sehr beliebt. Einige herrliche Wanderziele in diesen Bergen sind: Schwarzenstein, die Zillertaler Alpen, Tauri Alpen, Hundskehljoch und der Waldersee der mit seinen Geräuschen das schlechte Wetter vorhersagt.
Die Geschichte des Ahrntals
Die Anwesenheit der Bewohner im Ahrntal ist von der Bronzezeit nachgewiesen. Das Symbol der Bergwerkarbeit im Ahrntal ist vom Bergwerk Prettau, welche das Südtiroler Mineralienmuseum beherbergt, gekennzeichnet. Dieses Kupfer Bergwerk hat 500 Jahre lang zur Wirtschaft des Ahrntals beigetragen. Heute gibt es noch die Adelhäuser in Prettau welche das dank des Handels und der Extraktion des Kupfer erreichte Reichtum im Ahrntal zu dieser Zeit nachweisen können. Im Jahre 1893 als das Amerikanische Kupfer in den Markt kam wurde das Bergwerk geschlossen. Weitere Tätigkeiten im Ahrntal sind folgende: Holzschnitzerei, Schnitzerei der Wurzeln sowie Stickerei.















